Dr. med. Heide Domagk

Nach Abschluss des Studiums der Humanmedizin und Promotion 1997 an der Georg-August-Universität Göttingen habe ich meine Weiterbildung zur Fachärztin für Neurologie im Klinikum Osnabrück und im St. Barbarahospital Gladbeck absolviert. Anschließend wechselte ich 2001 an die LWL Klinik Münster für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, die Anerkennung zur Fachärztin für Neurologie erfolgte 2002.

In den folgenden Jahren konnte ich meine Kompetenzen in der Akut- und Rehabilitationsmedizin vertiefen durch Vertretungstätigkeiten der leitenden Neurologin am Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZaR) in Münster sowie Konsiliartätigkeiten im St. Franziskushospital/Münster und als neurologische Gutachterin im Schwerbehindertenrecht.

2012 entschloss ich mich, meine Kompetenzen im Bereich der Neuromuskulären Erkrankungen zu erweitern und war bis 2019 in der Spezialambulanz der Klinik für Schlafmedizin und Neuromuskuläre Erkrankungen am Universitätsklinikum Münster tätig.

2019 wechselte ich als angestellte Ärztin in die Praxis für Neurologie von Oliver Merse in Recklinghausen, einer Praxis mit einem Multiple Sklerose Schwerpunkt. Während meiner Praxistätigkeit vertiefte ich neben der Behandlung der Multiplen Sklerose außerdem mein Wissen über Kopfschmerzerkrankungen und konnte die Zertifizierung zur Kopfschmerzexpertin der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft erlangen.

Visitenkarte der Neurologischen Privatpraxis Dr. med. Heide Domagk
Dr. med. Heide Domagk am Schreibtisch in der Praxis
EEG-Elektroden für die neurologische Diagnostik
Qualifikationen:
  • DMKG Fortbildungszertifikat Kopf- und Gesichtsschmerz
  • EMG Zertifikat (DGKN)
  • Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung
Mitgliedschaften:
  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
  • Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (DGKN)
  • Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG)

Vorbereitung für Ihren Termin

Bitte bringen Sie Laborbefunde, Bildbefunde, Arztbriefe und gegebenenfalls den aktuellen Medikationsplan von Ihrem Hausarzt mit zu Ihrem Besuch. Um Zeit zu sparen und eine Vorbereitung auf Ihren Termin zu ermöglichen, können Sie die Vorbefunde bereits vorab online einsenden.

Selbstzahler

Eine Behandlung ist neben Privatpatienten für Selbstzahler möglich. Abgerechnet werden die Leistungen gemäß der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ).

Der Weg zu Ihrer
neurologischen Privatpraxis

Parkplätze: Die Praxis verfügt über eigene Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, die Einfahrt erfolgt über die Steinfurter Straße 67-81/ Wohnanlage Wilhelmskamp. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich Ihre Neurologische Privatpraxis. Eine Freischaltung der Autokennzeichen zum kostenlosen Parken erfolgt in der Praxis.

Bus: Die Praxis ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Bushaltestelle „Orleansring" befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Barrierefreiheit: Die Praxis ist barrierefrei zugänglich.

Neurologie

In unserer neurologischen Privatpraxis behandeln wir das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen, von Kopfschmerzen und Gedächtnisstörungen über Schlaganfall und Bewegungsstörungen bis hin zu Erkrankungen der peripheren Nerven und Muskeln.

Neurologische Diagnostik

Für eine präzise Diagnostik neurologischer Erkrankungen steht Ihnen ein breites Spektrum moderner Untersuchungsverfahren zur Verfügung; von Elektroneurographie und Elektromyographie über die Ultraschalldiagnostik der Gefäße, Nerven und Muskeln bis hin zu EEG, evozierten Potentialen und labordiagnostischen Untersuchungen.

Die Elektroneurographie dient der Untersuchung der Leitfähigkeit und Nervenleitgeschwindigkeit motorischer und sensibler Nerven, um Störungen der Reizweiterleitung festzustellen. Dabei werden Nerven an Armen oder Beinen elektrisch stimuliert, wodurch Rückschlüsse auf Nervenschädigungen wie Karpaltunnelsyndrom, Polyneuropathien oder andere Erkrankungen des peripheren Nervensystems möglich sind.

Elektroneurographie / Nervenmessung Illustration

Die Elektromyographie (EMG) dient der Messung und Aufzeichnung der elektrischen Aktivität der Muskulatur, um Erkrankungen des Muskel- und Nervensystems zu erkennen sowie diagnostisch abzuklären. Dabei wird eine dünne Nadelelektrode in den Muskel eingeführt, um dessen Aktivität in Ruhe und bei Anspannung zu beurteilen und Rückschlüsse auf die Funktion von Muskeln, Nerven und Nervenwurzeln zu ziehen.

Elektromyographie/ Messung der Muskelaktivität Illustration

Die Duplex- und Doppler-Sonographie der hirnversorgenden Arterien eignet sich zur frühzeitigen Erkennung und Verlaufskontrolle von Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, Gefäßverengungen und Gefäßverschlüssen, die mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko verbunden sein können. Mithilfe dieser Ultraschallverfahren lassen sich der Blutfluss sowie mögliche Verengungen und Kalkablagerungen in den Hals- und Hirngefäßen darstellen und zudem die Wirksamkeit therapeutischer Maßnahmen wie Angioplastien oder Stentimplantationen überwachen.

Ultraschalldiagnostik der Gefäße Illustration

Der Nervenultraschall (Neurosonographie) ist eine schmerzfreie und in Echtzeit durchgeführte Untersuchung, bei der periphere Nerven hochauflösend direkt sichtbar gemacht werden. Ergänzend zur Nervenmessung zeigt er die genaue Struktur, Dicke sowie Lage von Nerven und ist ideal, um zum Beispiel Engpässe zu erkennen wie z.B. das Karpaltunnelsyndrom (Handgelenk) oder das Sulcus-Ulnaris-Syndrom (Ellenbogen).

Ultraschalldiagnostik der Nerven und der Muskeln Illustration

Die Elektroenzephalographie (EEG) dient der Messung und graphischen Darstellung der elektrischen Aktivität des Gehirns, die durch die Weiterleitung von Reizen und Informationen in den Nervenzellen der Hirnrinde entsteht. Dabei werden mithilfe von Elektroden, die an definierten Stellen der Kopfhaut beziehungsweise einer Kopfhaube angebracht sind, elektrische Potentialschwankungen abgeleitet und aufgezeichnet.

EEG/ Hirnstrommessung Illustration

Evozierte Potentiale dienen der Messung von Hirnströmen, die durch bestimmte akustische, visuelle oder elektrische Reize ausgelöst werden, um die Leit- und Funktionsfähigkeit der Nervenbahnen zu beurteilen. Mithilfe dieser Untersuchungsmethode können Schädigungen oder Verzögerungen der Hör-, Seh- und Gefühlsbahnen erkannt und neurologische Erkrankungen diagnostisch abgeklärt werden.

Evozierte Potentiale Illustration

Bei entsprechenden Fragestellungen können Laboruntersuchungen zur differentialdiagnostischen Abklärung von neurologischen Erkrankungen und zur Diagnosestellung durchgeführt werden.

Labor Illustration

Specials

Blumenstrauß und Visitenkarte im Empfangsbereich